Im Interview bei 16bars.tv, einer Hip-Hop/Rap Seite im Netz, gab Comedian, Kabarettist und Musiker Serdar Somuncu – nicht zum ersten Mal – viele wahre Worte von sich. Und trifft damit auch für mich, der seine Gedanken nicht in dieser Reinform verbalisieren kann, den Nagel auf den Kopf. Es geht darum, wie Genre- und Image-fixiert Musik mittlerweile behandelt wird. Ich werde sicher für viele der Alben in meiner Sammlung schief von der Seite angeguckt, weil ich weder aussehe als würde ich Hardcore oder Metalcore hören, noch als wäre ich Anhänger des Deutschpop/-rock von Silbermond oder Juli. Doch muss man es immer an Äußerlichkeiten festmachen?
Atlantic. Record-Label am Puls der Zeit
11. Februar 2012
Auf kein Album habe ich mich in den letzten Wochen so sehr gefreut, wie auf das von Ed Sheeran. Die US-Veröffentlichung ist bereits einige Wochen her und hier in Deutschland dudeln bislang nur die Single-Auskopplungen im Radio rauf und runter. Gestern war es dann soweit und auch in Deutschland war Verkaufsstart der Platte. Ich habe bereits seit Monaten bei Amazon vorbestellt und erhielt das Album dann heute. Die Musik ist genau wie erwartet wunderbar. Es ist ein wundervolles Debüt – gut gemachter Pop. Technisch gesehen ist der Silberling allerdings zum Teil ein Rohrkrepierer.
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Die letzte Daseinsberechtigung der CD?
30. Januar 2012
Erst vor kurzem schrieb ich schon über das Sterben der optischen Datenträger. Die CD – und in Zeit den von High-Definition Video auch die DVD – erreichen langsam das Ende ihres Zyklus und das ist auch gut so. In einer vernetzten Welt ist kein Platz für Medien, die nicht on-demand verfügbar sind. Fordere ich etwas an, soll es sofort verfügbar sein – das geht mit den harten Medien nicht. Doch noch ist für mich nicht Schluss mit den Silberlingen.
Denkansatz zu Google Music mit FLAC aber ohne ALAC
17. November 2011
Heute hat Google seinen Musikdienst Google Music aus der closed-beta-Phase entlassen. Google Music ist eine feine Sache und ermöglicht den Upload der eigenen Musiksammlung »in die Cloud«. Von dort kann man sie dann überall anhören, herunterladen und auch auf mobile Geräte streamen. Dabei unterstützt Google Music eine Hand voll Audiocodecs für den Upload der Musik. Mit dabei sind AAC, OGG, WMA und der Lossless-Codec FLAC, die allesamt zu MP3 transcodiert werden, bevor sie zu Goole Music hochgeladen werden. Die Datenbank bei Google soll also grundsätzlich auf dem MP3-Codec aufsetzen. Das automatische Transcodieren ist dabei sehr hilfreich. Lediglich der Erhalt der Qualität ist dabei bedenklich, da es sich bei den meisten Formaten um ohnehin schon verlustbehaftete Kompressoren handelt und ein erneutes Recodieren den Qualitätsverlust noch verstärkt. Ideal sind also MP3s (die ja nicht recodiert werden) oder verlustfrei komprimierte FLACs. Was hingegen nicht an Bord ist: Apples Lossless-Codec ALAC und da frage ich mich doch warum …
Ein Jahr Online Banking bei der OLB – der Ausstieg
9. September 2011
Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb ich über das Debakel mit dem Online Banking der Oldenburgischen Landesbank aus der Sicht eines Mac-Users. In diesem FollowUp gehe ich auf neue Sicherheitsmechanismen beim Online Banking ein und schließe das Kapitel unzähliger wohlwollender Versuche bei der OLB.
God bless WordPress.
