Mein Twitter Guide, Teil 3: Zeige Persönlichkeit

In diesem Teil soll es um den persönlichen Bezug zu den Followern gehen. Twitter ist Social Media, ein soziales Netzwerk und das Hauptaugenmerk liegt auf dem sozialen Aspekt. Besonders bei großen Tragödien wie der Loveparade, zeigt sich wie schnell das Netzwerk im Content variieren kann und umschwenkt, wenn etwas wichtiger ist, als das Alltagsgeschäft. In solchen Situationen verbreiten sich Informationen auf Twitter wie ein Lauffeuer und sind damit meist schneller bei einer großen Gruppe Menschen angekommen, als es durch die gewöhnlichen Massenmedien möglich wäre.

Auch lustige Begebenheiten wie der #Blumenkübel machen dann schnell die Runde. Virales Marketing, dass man auch für den eigenen Twitter-Account sehr gut nutzen kann:

Punkt 2: Zeige Persönlichkeit.

Man kann auf Twitter noch so seriös sein wollen, wichtig ist es möglichst viele Replies und Anfragen auch persönlich und ohne Standardtexte zu beantworten und auch durch weniger gutes Content etwas Persönlichkeit zu zeigen. Ein zu seriöses und perfektionistisches, wohlmöglich sogar hochnäsiges Content schreckt ab und macht „digital unattraktiv“. Besonders das unbeantwortetlassen von Mentions – gerade solchen die eine Frage enthalten – wirkt sehr hochnäsig und wenig persönlich. Auch eventuell sinnfreie Mentions sollten deshalb entsprechend gewürdigt werden. Es handelt sich schließlich um einen Follower. Den hat man oder hat man eben nicht!

Auch zu beachten ist, das etablierte Twitterer durchaus damit umgehen können, wenn eine Mention nicht beantwortet wird. Es gehört einfach dazu, dass man nicht auf jedes Feedback antworten kann. Hat man jedoch Follower, die gerade erst Twitter kennenlernen, also Neulinge, sollte man ihre Mentions auf jeden Fall beantworten. Man gibt ihnen so das Gefühl Teil der Community zu sein – und das sind sie schließlich auch! Auch Retweets junger Twitter sind somit mehr als angebracht, wenn sie zudem noch gut sind: umso besser!

Generell sollte man Beginnern den Einstieg in die Community erleichtern, den jeder zusätzliche User bedeutet einen potentiellen Mehrwert für alle. Wohlmöglich bringt besagter Beginner nach seiner „Aufwärmphase“ höchst interessantes Content mit in die Timeline! Aus diesem Grund ist es auch anzuraten den Neuen eine Chance in der eigenen Timeline zu geben – ihnen zu folgen! Das muss man natürlich nicht sofort tun, denn ein ausgewogenes Follower:Followings-Verhältnis ist wichtig (mehr dazu in einem späteren Teil). Ließ der Einsteiger mir allerdings schon eine Reihe interesssanter Mentions zukommen, ist der Klick auf „Follow“ durchaus angebracht.

Übrigens danke ich an dieser Stelle den Twitterern @MathisNeumann, @Wasserbombe, @Gehema, @Sarii_freaky_x3, @Viva_La_Lisa, @salkin92, @AnniCartman, @fl112 und @SunSupernatural für den Retweet des oben gezeigten Tweets. Eine Verlinkung hatte ich versprochen, dem sei hiermit genüge getan!

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