Der kommentierte Retweet nutzt den ursprünglichen Retweet mit der RT-Syntax und fügt ihm einen Kommentar hinzu, dies ist z.B. bei Links interessant, die man dann auch selbst noch mit der eigenen Meinung garnieren kann. Außerdem lässt sich der kommentierte Retweet aber auch dafür nutzen, einem tollen Tweet eines Followings noch eine eigene besondere Note zu geben und ihn damit zu Premiumcontent werden zu lassen.
Punkt 8: Kommentierte Retweets anwenden.
Kommentierte Retweets geben die Möglichkeit einen bereits qualitativ hochwertigen Tweet eines Followings durch den eigenen Schmiss noch etwas zu verbessern. Wie jeder weiß, lassen sich auch kommentierte Retweets inklusive Kommentar retweeten. Man nutzt dabei den Intellekt der Followings ein Stück weit, um das eigene Content zu vergrößern, ohne einen besonders großen Aufwand erbracht zu haben.
Selbstverständlich lassen sich auch kommentierte Retweets mit großem Aufwand in höchste Spheren verbessern, was sowohl dem Urheber als auch dem Retweetenden hilft und wohlmöglich neue Follower für beide abwirft. Es ist also auch nicht schlimm selbst Kommentar-Retweetet zu werden. Schließlich wird dabei die Quelle (der eigentliche Tweet) mitgenannt, die Reputation bleibt auch für den Ursprungsgedanken erhalten. Für den selbstgemachten kommentierten Retweet ist es jedoch auch von entscheidener Bedeutung, Sinn und Bild nicht zu verfälschen.
Häufig werden Kommentar-Retweets verwendet, ohne dass der ursprüngliche Tweet noch in die 140 Zeichen passt. Der Rest wird abgeschnitten, oder wohlmöglich über Twitlonger gepostet. Twitlonger ist dabei das kleinere Übel, das Abschneiden wesentlich fataler. Durch das Fehlen des letzten Teiles des Ursprungstweet könnte die Botschaft des Tweet in Teilen oder vollständig verloren gehen – das ist unbedingt zu vermeiden! Falls der Tweet selbst bereits ausreichende Qualität für einen Retweet hat, sollte hier die offizielle Retweetfunktion gewählt werden, die den Tweet in voller Länge und vom Autoren selbst retweetet. Auch möglich ist ein Kürzen des Ursprungstweets und natürlich des eigenen Kommentars davor. Füllwörter und Smileys können in der Regel entfernt werden, jedoch nur, solange der Sinn und Inhalt des Tweet (die „Message“) vollständig erhalten bleibt. Dies ist die höchste Bedingung beim Retweet.
Um die eigenen Tweets für einen kommentierten Retweet zu optimieren, kann der Urheber bereits vor dem Absenden des Tweet darauf achten, dass genügend Zeichen zu den vollen 140 fehlen, um wenigstens einen unkommentierten „altmodischen“ Retweet zu ermöglichen. Hier hilft einfaches Abzählen der Zeichen. Zur Zeichenzahl des eigenen Twitternamen werden noch sieben Zeichen addiert, die bei einem Retweet auf die klassische Retweet-Syntax entfallen.
Bei genauem Hinsehen offenbaren sich auch hier die Stärken eines kurz gewählten Twitternamens. Nimmt er nicht so viel Platz ein und ist auch einfach zu merken, werden sich potentielle Verfolger wesentlich besser daran erinnern und können einfacher einen kommentierten Retweet anwenden, da ihnen selbst mehr Platz für den Kommentar bleibt. Bei Twitter zählt eben jedes Zeichen!